Materialfluss für Wartungen vor Ort

Dieses Dokument beschreibt die Verwaltung von Wartungen außerhalb der Werkstatt. Darin wird die Erstellung eines passenden Instandhaltungsauftrag für den Außendienst, der Umgang mit Material sowie die Verwaltung von Entnahmen und Retouren erklärt.

Hintergrund

Bei Wartungen vor Ort findet die Wartung außerhalb der Werkstatt statt. Jeder Wartungstechniker kann über ein eigenes Wartungsfahrzeug verfügen. Wenn das Fahrzeug Lagerbestand enthält, müssen Materialentnahmen von dem korrekten Fahrzeug vorgenommen werden. Das bedeutet, dass nicht bekannt ist, welches Material aus dem Fahrzeug entnommen wird, bis ein Wartungstechniker dem Job zugeteilt wird. Der Wartungstechniker kann später zugeteilt werden, vielleicht sogar am selben Tag. Zur Vermeidung von Fehlmengen muss Material außerdem frühzeitig im Prozess reserviert werden, damit die Anforderung vom Hauptlagerort zu einem Fahrzeug oder zwischen verschiedenen Mitarbeiterfahrzeugen umgebucht werden kann. Die Verwaltung dieser Anforderung erfolgt über die M3 Außendienst-Funktionalität.

In anderen Szenarien muss das Material direkt an den Kundenstandort geliefert werden, daher ist eine Adresse erforderlich.

Da der Außendiensttechniker mehr Material entnehmen kann, als für den Instandhaltungsauftrag benötigt wird, muss es zur Vermeidung von Fehlmengen vor Ort problemlos möglich sein, ungenutztes Material zurückzusenden.

Einschränkungen

Mit der Funktion "211 Versp MatEntn - Entnahme/Rückgabe in MOS101 best" in "IH-Auftragstyp. Öffnen" (MOS120) kann die Lieferung so lange geöffnet bleiben, bis das verbrauchte und nicht verbrauchte Material in (MOS101) mit Sortierfolge 13 rückgemeldet wird. Es ist nur für IH-Aufträge verfügbar, die eine IHA-Rüstliste verwenden.

Bevor Sie beginnen

Übernehmen Sie die folgenden Einstellungen, um sicherzustellen, dass die Funktion wie gewünscht funktioniert.

Außendienst-Instandhaltungsaufträge

  • Geben Sie einen Mitarbeiterlagerort für die IH-Aufträge des Außendienstes in "Mitarbeiter. Öffnen" (CRS530) an.
  • Spezifizieren Sie die IHA-Kategorie als "70" in (MOS120). Wenn der Wert nicht 70 ist, wird anstelle des Retourenlagerplatzes des Mitarbeiters der Retourenlagerplatz in "Produktionsgruppe. Öffnen" (PDS010) verwendet.

Funktion für verspätete Entnahme

  • Geben Sie für alle beteiligten Lagerorte einen "Nach Lagerplatz" oder einen Mitarbeiterlagerplatz der Produktionsgruppe an.
  • Geben Sie Mitarbeiterlagerplätze sowohl für den Mitarbeiterlagerort als auch den Hauptlagerort an.
    Hinweis

    Der Mitarbeiterlagerplatz für das einem Instandhaltungsauftrag zugeordnete Material und der "Nach Lagerplatz" der Produktionsgruppe können zuteilbar oder nicht zuteilbar sein.

    Die "Retourenlagerplätze" dürfen nicht zuteilbar sein, um Zuteilungen für andere Aufträge zu verhindern, während sie physisch im Fahrzeug verbleiben.

  • Geben Sie für Parameter 211 in "IH-Auftragstyp. Öffnen" (MOS120) den Wert 1 an.
  • Geben Sie ein Versandkonzept im IHA-Typ-Parameter 210 an. Es kann ein spezifisches Versandkonzept für mobile Lagerorte verwendet werden, falls in (MOS120) Einstellung 240 definiert ist, oder wenn pro Lagerort ein spezifisches Versandkonzept definiert ist.
  • Melden Sie die verwendete und nicht verwendete Menge in (MOS101) mit Sortierfolge 13 oder über API MOS100MI, ReportUSedMatrl zurück. Nur Materialpositionen einer offenen Lieferung, d. h. der Materialpositionsstatus entspricht 80 und der Rüstlistenstatus 60, sind für diese Rückmeldung verfügbar.
  • Zur Rückmeldung in (MOS101) mit Sortierfolge 13 darf die Einstellung "Zurückgegebene oder verbrauchte Menge" in (MOS101/P) nicht gleich 0 sein.
  • Wenn der Materialprozess A verwendet wird, müssen alle Materialien in "Artikel. Lagerort verbinden" (MMS002) am Mitarbeiterlagerort erfasst sein oder in "Lagerort. Öffnen" (MMS005) muss "Aut. Erst. erl." aktiviert sein.
  • Wenn der Materialprozess B verwendet wird, müssen nur am Mitarbeiterlagerort gelagerte Artikel in (MMS002) erfasst sein. "Aut. Erst. erl." in (MMS005) muss deaktiviert sein.

Andere Einstellungen

  • Einstellung 460 in "Versandkonzept. Öffnen" (MWS010) muss 1 sein.
  • Die Mitarbeiterzuteilung muss verwendet werden. Richten Sie dies in "Settings - Mitarbeiterzuteilung" (CBS020) ein.
  • Der Mitarbeiterlagerort muss in "Lagerorttyp. Öffnen" (MMS006) einen Lagerorttyp haben, bei dem die Einstellung "Mobiler LO" den Wert 1 hat. Diese Einstellung legt fest, ob Materialretouren am aktuellen Lagerplatz nicht zuteilbar bleiben oder ihrem Standardlagerplatz für andere Aufträge zugeführt werden.
  • Um die Neuzuordnung von Mitarbeitern zu aktivieren, wenn sich Materialpositionen in der Rüstliste befinden ((MOS101) mit Status "80"), muss der Parameter 370 = Mitarbeiterumverteilung erlauben in (MOS120)/(MOS122) aktiviert sein. Wenn nicht, wird die Meldung "Material bereits für zugewiesene Mitarbeiter entnommen. Verwalten Sie Material vor oder nach Neuzuteilung zu neuem Mitarbeiter" wird angezeigt.
  • Wenn freigegebene, auftragsinitiierte Aufträge vorhanden sind, ist keine Mitarbeiterneuzuteilung möglich. Die freigegebenen Aufträge müssen zuerst gelöscht werden.

Alternative Konfigurationsoptionen

Eine alternative Methode zur Einrichtung der Lagerortverwaltung für Außendiensttechniker ohne separate Lagerorte für jeden Techniker kann folgendermaßen durchgeführt werden:

  • Mehrere Techniker innerhalb desselben Lagerorts angeben
  • Geben Sie in "Mitarbeiter. Öffnen" (CRS530) denselben Lagerort für mehrere Mitarbeiter an.
  • Um die Materialbedarfe von verschiedenen Technikern innerhalb desselben Lagerorts zu trennen, definieren Sie mithilfe der Zuteilungssteuerungstabelle separate Bereiche für jeden zugeteilten Techniker im Operationselement.
    • "Zuteilungssteuerung-Ausw.-Feld. Erfassen" (MMS123) kann mit der Auswahl in QQEMNO (IHA-Operationselement Mitarbeiter) definiert werden.
    • "Zuteilungssteuerungs-Auswahltabelle. Öffnen" (MMS124) kann mit einer Auswahl von Bestands-IDs definiert werden, die für die Zuteilung verfügbar sind.
  • In der einfachsten Form kann der Techniker TECH01 nur Material vom Lagerplatz TECH01 zuteilen, und der Techniker TECH02 kann nur Material vom Lagerplatz TECH02 usw. zuteilen.
Hinweis

Teile müssen in (CRS530/G) zum Mitarbeiterlagerplatz verschoben werden, nachdem das Rüsten im Hauptlagerort durchgeführt wurde.

Planen und Erstellen eines IH-Auftrags für den Außendienst

Der Außendiensteinsatz wird durch Verwendung eines Instandhaltungsauftragstyps mit der IH-Auftragskategorie 070 aktiviert.

Wenn mit dieser Auftragskategorie ein IH-Auftrag erstellt wird und das Operationselement einer Qualifikation vorhanden ist, werden die Materialpositionen ihrem Lagerort anhand des Kopfes des Instandhaltungsauftrags zugewiesen, und die Entnahmemethode wird auf 2 gesetzt (Bezug). Dadurch werden Reservierungen im Materialplan erstellt. Der Auftrag wird aber erst automatisch verarbeitet, wenn jemand eine Maßnahme ergreift.

Wenn bekannt ist, wer die Arbeit übernimmt, wird der entsprechende Mitarbeiter zugeteilt. Diese Zuteilung verschiebt den Materialbedarf an den Mitarbeiterlagerort (das Fahrzeug) und aktualisiert den "Nach Lagerplatz" mit dem Mitarbeiterlagerplatz. Die Entnahmemethode wird entsprechend den Einstellungen unter Artikel/Lagerort in (MMS002) für den Mitarbeiterlagerort festgelegt. Das Material wird nur physisch bewegt, wenn ein Datensatz für den Artikel im Lagerort vorhanden ist. In diesem Fall bleibt die Materialposition am Lagerort des IH-Auftrags, und die Entnahmemethode wird entsprechend den Einstellungen in (MMS002) für den Lagerort des Instandhaltungsauftrags festgelegt. Der "Nach Lagerplatz" wird auf den Mitarbeiterlagerplatz aktualisiert, um die Umbuchung des Artikels innerhalb des Lagerorts des Instandhaltungsauftrags festzuhalten. Sie können den Materialbedarf auf einen bestimmten Lagerort festlegen, indem Sie das Kontrollfeld "Fester LOrt" der Materialposition auswählen. Es wird automatisch ausgewählt, wenn ein Instandhaltungsauftragsvorschlag erstellt wird und ein Lagerort der Materialposition in (PDS002) bereits definiert ist.

Abhängig von der Systemeinrichtung gibt es folgende Prozesse bezüglich der Bereitstellung von Material für Instandhaltungsaufträge im Außendienst:

  • Prozess A: Alle Artikel sind am Lagerort des Mitarbeiters vorhanden, und jene, die nicht im Fahrzeug gelagert sind, werden vom Hauptlagerort über einen auftragsinitiierten Verteilauftrag bereitgestellt.

    Um diesen Prozess zu verwenden, kann der Mitarbeiterlagerort in (MMS005) so konfiguriert werden, dass "Aut. Erst. erl." aktiviert ist.

    • Die Einrichtung bietet eine Übersicht über den gesamten Materialbedarf für den Techniker am Mitarbeiterlagerort.
    • Viele Mitarbeiterlagerorte können dazu führen, dass viele Datensätze in (MMS002) aktualisiert werden müssen.
    • Wenn von dem Instandhaltungsauftrag teures Material ungebraucht zurückkommt, ist es nicht sofort im Hauptlagerort sichtbar, was zu einem unnötigen Wiederauffüllen des Bestands führen kann.
  • Prozess B: In (MMS002) sind nur Datensätze über Artikel vorhanden, die am Mitarbeiterlagerort gelagert werden. Andere Artikel werden direkt über den Instandhaltungsauftrag von anderen Lagerorten bereitgestellt.

    Um diesen Prozess zu verwenden, darf für den Mitarbeiterlagerort in (MMS005) "Aut. Erst. erl." nicht aktiviert sein.

    • In (MMS002) sind daher weniger Datensätze vorhanden.
    • Es gibt eine umfassende Kontrolle über teures Material in allen Fahrzeugen über einen Hauptlagerort.
    • Wenn von dem Instandhaltungsauftrag teures Material ungenutzt zurückkommt, ist es am Hauptlagerort zwar sofort sichtbar, aber nicht gleich wieder zuteilbar, was ein unnötiges Wiederauffüllen verhindert.
    • Nur Lieferungen sind direkt mit dem IH-Auftrag verbunden. Es ist keine auftragsinitiierte Beschaffung erforderlich.

    Wenn im Instandhaltungsauftrag eine bestimmte Adresse erfasst ist, wird diese an die Lieferung und den eventuell vorhandenen auftragsinitiierten Verteilauftrag weitergeleitet.

Materialbearbeitungsprozess

Im zweiten Teil des Prozesses wird der Rüstliste vom Lagerortpersonal und den Wartungstechnikern gemeldet. Der Prozess ist anders, wenn der Mitarbeiterlagerort durch auftragsinitiierte Verteilaufträge bestückt wird oder wenn direkt vom Hauptlagerort ein IH-Auftrag ausgestellt wird.

  • Das Lagerortpersonal am Beschaffungslagerort verarbeitet den auftragsinitiierten Verteilauftrag und stellt das Material an der Lieferadresse bereit.

    In diesem Fall sind zwei Aufträge beteiligt. Das Lagerpersonal verarbeitet den ersten Auftrag, und der zweite Auftrag wird entweder manuell von einem Wartungstechniker oder automatisch vom System verarbeitet. Der Wartungstechniker erhält den auftragsinitiierten Verteilauftrag für den Mitarbeiterlagerort und meldet dann die Entnahme für den Instandhaltungsauftrag über die Zustellung eines Instandhaltungs- oder Bezugsauftrags, je nachdem, ob eine Rüstliste verwendet wird oder nicht.

  • Das Lagerortpersonal am Beschaffungslagerort verarbeitet die Materiallieferung von seinem Lagerort für den Instandhaltungsauftrag und stellt das Material an der Lieferadresse bereit.

    In diesem Beispiel ist nur eine Lieferung erforderlich, und diese wird vom Lagerortpersonal verarbeitet.

    Der Techniker berichtet eine Materialentnahme aus dem Mitarbeiterlagerort (d. h. das Fahrzeug). Durch das spezifische Versandkonzept je Lagerort oder ein spezifisches Versandkonzept für den Außendienst in (MOS120), Parameter 240 kann diese Lieferung anders als die aus dem Hauptlagerort vorgenommen werden. Lieferungen direkt aus dem Hauptlagerort erfordern unter Umständen ein Verpackungsverfahren und weitere manuelle Schritte, während Lieferungen aus dem Fahrzeug automatischer vonstattengehen sollten.

    Falls es ein Lager am Mitarbeiterlagerort gibt, wird für den IH-Auftrag eine Lieferung vorgenommen. Diese Lieferung wird entweder manuell vom Wartungstechniker oder automatisch vom System rückgemeldet.

Hinweis

Das Versandkonzept kann je nach Lagerort unterschiedlich sein.

  • Entnahmen und Retouren bestätigen

    Material, das während der Wartung nicht benötigt wurde, muss retourniert werden.

    Material kann retourniert werden, indem ein negativer Posten in (MOS101) hinzugefügt wird. Es kann auch über Sortierfolge 13 in (MOS101) retourniert werden. In dieser Ansicht meldet der Benutzer abhängig von der Einstellung in (MOS101/P) für jeden Posten in Status 80, welche Materialien verbraucht und welche retourniert werden. Die Retourenmenge erzeugt automatisch einen negativen Posten.

    Dies kann auch über API MOS100MI, Transaktion AddWOPick oder AddPick-ViaRepNo vorgenommen werden. Die negative Position erstellt einen positiven Bezugsauftrag, der weiter bearbeitet werden muss, um das Material mithilfe von "Bestands-ID. Toolbox öffnen" (MWS068) wieder dem Lager zuzuführen.

  • Entnahmen und Retouren mit verzögerter Entnahme bestätigen (empfohlene Lösung)

    Die verspätete Entnahme wird zur Vermeidung unnötiger Entnahme- und Retourentransaktionen bei Instandhaltungsaufträgen und zugehörigen Instandhaltungskundenaufträgen verwendet. Darüber hinaus bleibt das Material dem IH-Auftrag zugeteilt, ohne für Ware-in-Arbeit (WIA) entnommen zu werden, bis der Techniker das verbrauchte und nicht verbrauchte Material meldet. Die Funktion wird durch Parameter 211 des IH-Auftragstyps (MOS120) gesteuert und ist nur verfügbar, wenn ein Versandkonzept verwendet wird.

    Lagerortmitarbeiter rüsten, packen und bestätigen die Entnahme in "Rüstliste. Rückmelden" (MWS420). Diese Bestätigung verschiebt das Material nur zum Mitarbeiterlagerplatz am Lagerort, und der Mitarbeiterlagerplatz muss Mehrmengen-IDs zulassen. Wenn in (CRS530) kein Mitarbeiterlagerplatz vorhanden ist, wird der "Nach Lagerplatz" in der Produktionsgruppe verwendet. Die Lieferung bleibt offen.

    Nach Abschluss der Arbeit müssen verbrauchte und nicht verbrauchte Mengen in (MOS101) in Sortierfolge 13 rückgemeldet werden. Dies kann auch über API MOS100MI, Transaktion ReportUsedMtrl rückgemeldet werden. Wenn Material als verbraucht gemeldet wird, wird es aus dem Instandhaltungsauftrag entnommen und die Lieferung wird geschlossen. Nicht verwendetes Material wird an seinen Standardlagerplatz in (MMS002) für den Mitarbeiterlagerort zurückgegeben, wenn ein Datensatz existiert und der Mitarbeiterlagerort ein mobiler Lagerort ist. Damit wird es für den nächsten Instandhaltungsauftrag verfügbar gemacht. Der mobile Lagerort wird von einem Parameter des Lagerorttyps in (MMS006) bestimmt. Material, das nicht am Mitarbeiterlagerort gelagert wird, muss in sein Lager retourniert werden. Allerdings darf es nicht zuteilbar sein, da es erst wieder verfügbar ist, wenn der Wartungstechniker es retourniert hat. Aus diesem Grund wird das Material zum Retourenlagerplatz des zugeteilten Mitarbeiters umgebucht, falls vorhanden. Falls es diesen Lagerplatz nicht gibt, wird das Material zum Retourenlagerplatz der Produktionsgruppe verschoben. Falls es diesen Lagerplatz nicht gibt, verbleibt das Material am Mitarbeiterlagerplatz. Diese Lagerplätze dürfen nicht zuteilbar sein.

    Hinweis

    Mitarbeiterlagerplätze müssen sowohl am Mitarbeiterlagerort als auch am Hauptlagerort existieren. Wenn Parameter "370" in (MOS120)/(MOS122) aktiviert ist, um den Mitarbeiter neu zuzuteilen, auch wenn Material entnommen wird, wird Material aus dem ursprünglich zugeteilten Mitarbeiterlagerort oder Mitarbeiterlagerplatz entnommen. Nicht verwendetes Material wird an den Lagerort oder Lagerplatz des meldenden Mitarbeiters zurückgegeben.

    Wenn ein Artikel an einer Struktur montiert wird, d. h. der Austauschwert wurde auf 1 oder höher gesetzt, wird während des Rückmeldeprozesses automatisch das Montage-/Demontageprogramm "Objektstruktur. Mont./Dem aktualisieren" (MOS125) geöffnet. Wenn die Konfigurationsposition bei der Operation angegeben wird, werden die meisten Felder in (MOS125) automatisch ausgefüllt.

    Wenn eine verspätete Entnahme verwendet wird, müssen verbrauchte und nicht verbrauchte Mengen in (MOS101) in Sortierfolge 13 oder über API MOS1000MI, Transaktion ReportUsedMtrl berichtet werden.

  • Material an Mitarbeiterlagerorten oder in Fahrzeugen

    Material, das an einem Mitarbeiterlagerort in einem Fahrzeug gelagert wird, muss in Überstimmung mit den üblichen Auffüllregeln wie MRP oder Bestellpunkt geliefert werden.

  • Warenretouren vom Mitarbeiterlagerplatz oder Mitarbeiterlagerort/Fahrzeug

    Material, das vom Mitarbeiterlagerort retourniert werden soll, kann mithilfe eines normalen Verteilauftrags in (MMS100) verschoben werden. Material, das vom Mitarbeiterlagerplatz retourniert werden soll, kann durch Erstellen eines Umlagerungsjobs in (MMS068) oder eines Umlagerungsauftrags in (MMS100) verschoben werden.

Ergebnis

Am Ende dieses Vorgangs steht eine voll automatisierte Materialverarbeitung für IH-Aufträge im Außendienst.

Beschreibung der Einstellungen

Programm-ID

Feldüberschrift

Beschreibung

(CRS530/G)

Lagerort

Mitarbeiterlagerort/Fahrzeug

(CRS530/G)

Lagerplatz

Mitarbeiterlagerplatz – Muss an allen beteiligten Lagerorten vorhanden sein, wenn Materialverfahren B verwendet wird.

(CRS530/G)

Lagerplatz für Retouren

Mitarbeiterlagerplatz für Retouren – Wird verwendet, wenn Material in MOS101, Ansicht 13 als retourniert gemeldet wird. Muss an allen beteiligten Lagerorten existieren, wenn Materialverfahren B verwendet wird.

(PDS010/F)

Lagerplatz für Retouren

Wenn kein Mitarbeiterlagerplatz für Retouren auffindbar ist, kann die Produktionsgruppe als Lagerplatz für Retouren verwendet werden.

(MMS006/E)

Mobiler Lagerort

Kontrolliert, ob das Material zurück zum Standard-Lagerplatz oder zum Lagerplatz für Retouren gebucht werden soll.