Batchjobs übermitteln

Üblicherweise werden Jobs über den M3 Jobplaner (CSCHJOB) oder ein interaktives Programm übermittelt. Die übermittelten Jobs werden vom Batchjob-Manager (CMNGJOB) verwaltet.

Weitere Informationen zum M3 Jobplaner finden Sie unter M3 Business Engine-Administratorleitfaden für den Jobplaner.

  • Übermittlung durch Jobplaner

    CSCHJOB prüft kontinuierlich die Warteschlange für geplante Jobs darauf, ob die Bedingungen zur Ausführung eines Jobs erfüllt sind. Meist hängt die Ausführung lediglich von der Startzeit/dem Datum und der Periodizität des geplanten Jobs ab. Eine weitere Bedingung kann sein, dass der Job in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt werden muss. Wenn alle Bedingungen erfüllt sind, erfolgt die Übermittlung des Jobs durch CSCHJOB.

  • Manuelle Übermittlung durch den Benutzer oder automatische Übermittlung als Teil eines Workflows

    Normalerweise wird die Übermittlung eines Jobs (z. B. Auftrag für einen Ausdruck oder einen weiteren Batchjob) aus der interaktiven Umgebung durch einen Benutzer gesteuert. Die Übermittlung kann aber auch wie oben beschrieben Teil eines Prozesses sein. Dabei werden zur Verkürzung der Wartezeiten für den Benutzer zeitunkritische Aktualisierungen und andere Prozesse in einen Hintergrundjob übermittelt.

    Zur Ausführung eines Batchjobs über das Menü "AUX – Unterstützende Funktionen" in M3 BE wird Folgendes empfohlen:

    • Es darf kein anderer Benutzer beim System angemeldet sein.
    • Alle Autojobs (ASJ) für diese Komponente müssen angehalten sein.
    • Die Jobwarteschlange darf höchstens einen aktiven Job enthalten (in MNS300/E definiert)

    Beispiel:

    Während der Ausführung von "Zugeteilte Menge. Wiederherstellen" (MMS925) darf der Autojob "Automatische Zuteilung" nicht aktiv sein. Zudem dürfen keine Zuteilungen von anderen Benutzern vorgenommen werden (führen Sie den Job auf einem System mit eingeschränkter Berechtigung aus). Der Grund dafür ist, dass alle ausgewählten Datensätze erst gelöscht und dann einzeln wiederhergestellt werden. Zuteilungen zu einem Artikel/Lagerort-Datensatz, die in der Zeit zwischen Löschung und Wiederherstellung erfolgen, werden auf diese Art doppelt gezählt. Bei Wiederherstellung eines einzelnen Artikels/Lagerorts gelten diese Einschränkungen nicht, da das Risiko einer Zuteilung zwischen Löschung und Aktualisierung relativ gering ist.