Konfigurieren von Standortparametern
So konfigurieren Sie Standortparameter:
- Öffnen Sie die Maske "Standortparameter".
- Geben Sie die folgenden Informationen an:
- Standort
- Geben Sie den entsprechenden Standort an. Standortname und -beschreibung werden angezeigt. Wenn Sie einen neuen Standort erstellen müssen, öffnen Sie die Maske Standorte.
- ERP-Typ
- Wählen Sie Infor LN als ERP-Typ aus.
- Standardmenügruppe
- Bestimmt, welche Menüs die Anwender standardmäßig anzeigen müssen.
- Verschlüsselung
- Geben Sie an, welcher Verschlüsselungstyp in XML-Dateianweisungen beim Verbinden mit dem ERP-System verwendet werden soll.
- Klicken Sie zum Generieren von Maskenkomponenten-Ansichten auf Strings-Ansicht generieren, Komponentenansicht generieren, Menüansicht generieren und Bilderansicht generieren.
- Wählen Sie auf der Registerkarte Kalender ein Startdatum für den Standortkalender aus und geben Sie ein Erfassungsjahr an.
- Klicken Sie auf Standortfeiertage, um Feiertage zu bearbeiten.
- Klicken Sie auf Standortkalender, um eine Jahresübersicht des Standortkalenders anzuzeigen.
- Konfigurieren Sie den Beginn der Arbeitswoche. Geben Sie die folgenden Informationen an:
- 1. Tag der Arbeitswoche
-
Stellen Sie den Wochentag ein, der der erster Tag der Arbeitswoche ist. Standardmäßig ist dieser Feldwert auf "Montag" gesetzt.
Hinweis
Dieser Tag ist für "Täglich vergangene Zeit - Mitarbeiter" und "Gestempelte Stunden - Mitarbeiter" in den Auswahlkriterien in den Masken "Stundenübersicht" und "Täglich vergangene Zeit - Übersicht" der erste Tag der Arbeitswoche. Dieser Tag wird auch für die Verarbeitung der Mitarbeiterstunden in "Wöchentlich vergangene Zeit" verwendet. "Wöchentlich vergangene Zeit"-Mitarbeiter müssen LuG-Terminierungen zugeordnet sein, die über ein Zeitraumstartdatum verfügen, das mit der Einstellung des Arbeitswochenbeginns des Standorts übereinstimmt.
- Gültigkeitsdatum der Arbeitswoche
-
Geben Sie das Gültigkeitsdatum an, zu dem die Änderung des Arbeitswochenbeginns gültig wird. Alle wöchentlichen Auswahlkriterien für Berichtsdaten zu und nach diesem Datum verwenden zum Anzeigen der Datensätze den entsprechenden ersten Tag der Arbeitswoche. Abfragen zu Berichtsdaten vor dem "Gültigkeitsdatum der Arbeitswoche" verwenden den dem Gültigkeitsdatum entsprechenden ersten Tag der Arbeitswoche für die Anzeige der Datensätze. Wenn kein "Gültigkeitsdatum der Arbeitswoche" mit dem Berichtsdatum in der Abfrage übereinstimmt, wird der Standardparameter für den ersten Tag der Arbeitswoche zur Anzeige der Datensätze verwendet.
Hinweis
Bei "Wöchentlich vergangene Zeit - Mitarbeiter" wird dieser Parameter, zusätzlich zu der Auswahl in den Abfragen, ebenfalls in den Auswahlkriterien für den ersten Tag der Arbeitswoche in den Masken "Stundenübersicht" und "Wöchentlich vergangene Zeit" berücksichtigt.
- Arbeitswoche generieren
-
Klicken Sie auf die Einstellung "Arbeitswoche generieren", um die Einstellung des ersten Tags der Arbeitswoche zu bearbeiten: Die Berichtsdaten vor dem Gültigkeitsdatum verwenden den Standardwert oder den definierten Wert für den ersten Tag der Arbeitswoche, für den Fall das ein Gültigkeitsdatum der Arbeitswoche angegeben ist.
Hinweis
- Das Gültigkeitsdatum für "Wöchentlich vergangene Zeit - Mitarbeiter" sollte auf das aktuelle oder ein zukünftiges Datum gesetzt werden.
- Für Datensätze bei Berichts- oder Erstellungsdaten vor dem Gültigkeitsdatum der Arbeitswochenänderung unter "Vergangene Zeit - Detail" bei wöchentlichen Mitarbeitern kann das Erstellungsdatum nicht zurückgesetzt werden. Die Funktion "Arbeitswoche generieren" setzt die Datensätze auf die neuen "Wochenstart" für "Wöchentlich vergangene Zeit"-Mitarbeiter mit "Vergangene Zeit - Detail"-Datensätze für zukünftige Daten (z. B. geplante Abwesenheiten oder Feiertag-Abwesenheitsdatensätze).
- Kontaktieren Sie den Infor Support, um Ihre Datenstrukturen zu prüfen, bevor Sie einen neuen Wochenstart generieren.
- Geben Sie auf der Registerkarte LN-Kommunikation die folgenden Informationen an:
- Webdienst-URL
- Geben Sie die Webdienst-URL für Ihre Firma an. Sie finden diese URL auf der Seite "Connector für Webdienste". Klicken Sie auf der Seite "Connector für Webdienste" auf Webdienststatus, und öffnen Sie die erste verfügbare WSDL-Datei, die mit Ihrer Firma verbunden ist. Sie können die WSDL-URL aus der WSDL-Datei kopieren und in diesem Feld einfügen.
- Webdienstsuffix
- Geben Sie das zu Ihrer Firma gehörende Webdienstsuffix an. Das Suffix wird für Webdienste verwendet, für die in der Maske "Webdienst-Connector" kein Suffix definiert ist.
- Sekunden bis Zeitüberschreitung
- Die in Sekunden angezeigte Wartezeit, bevor die Factory Track-Frontend-Sitzung die an Infor LN gesendete Integrationsanforderung anhält.
- Verschlüsselung
- Der programmierte Nachrichten-String, der zwischen Factory Track und Infor LN ausgetauscht wird. Der Standardwert ist auf UFT-8 festgelegt.
- Authentifizierungsmethode
- Das Feld wird zur Auswahl der Authentifizierungsmethode zur Integration von Infor LN in Connector für Webdienste (C4WS) verwendet. Der Debitor kann den Wert festlegen auf:
-
a. Regulär: Wird als Standardwert in das Feld eingegeben.
b. OAuth1.0-Authentifizierung: Ist "OAuth1.0a" ausgewählt, müssen der Consumer-Schlüssel und der Geheimschlüssel bereitgestellt werden.
Basierend auf dem Typ der Authentifizierungsmethode zeigt die Maske unterschiedliche Felder zur Integration von Factory Track in eine Multi-Tenant-LN-Umgebung an. Dieser Abschnitt erklärt den Authentifizierungsprozess:
Wenn dieses Feld auf "Regulär" eingestellt ist, werden die folgenden optionalen Felder angezeigt:
1. Firmennummer
2. LN-Anwender
3. Passwort
Hinweis- Standardmäßig wird als Authentifizierungsmethode "Regulär" angezeigt.
- Wenn die optionalen Felder angegeben werden, verwendet Infor LN die in der Maske Standortparameter angegebene Firmennummer, den Anwendernamen oder das Passwort.
- Wenn keine optionalen Felder angegeben werden, verwendet Infor LN die in den ERP-Serverseiten von C4WS eingerichteten Werte.
Wenn dieses Feld auf OAuth 1.0a gesetzt ist, werden diese Felder ebenfalls angezeigt (neben den optionalen Feldern):
1. Consumer-Schlüssel: Hier wird der in den C4WS-Einstellungen auf der Seite "Erweiterte Einstellungen" angegebene Consumer-Schlüssel angegeben.
2. Geheimer Schlüssel: Hier wird der geheime Schlüssel aus den C4WS-Einstellungen auf der Seite "Erweiterte Einstellungen" bereitgestellt.
- Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Abfragen in Transaktionshistorie erfassen, um LN-Datenbankabfrageeingaben und Antworten in der Tabelle "Transaktionshistorie" zu speichern. Dieses Kontrollkästchen unterstützt die Funktion "Abfrageprotokollierung". Auf Grundlage dieses Felds können Abfragen, die als Teil von FT-Prozessen ausgeführt werden, durch das Supportteam dazu verwendet werden, die in LN ausgeführten Aktualisierungsanfragen zu verfolgen. Die Maske "Aktuelle Transaktionen - Workbench" wird aktualisiert, um dem Bediener zu ermöglichen, die erfassten Abfragen und verwandten Informationen in LN anzuzeigen.
- Klicken Sie auf der Registerkarte LN-Kommunikation - Verbindung testen auf , um die Verbindung mit dem ERP-Server zu überprüfen.
- Geben Sie auf der Registerkarte Time Track testen die folgenden Informationen an:
- LuG-Code
- Geben Sie optional einen Lohn- und Gehaltscode an. LuG-Codes identifizieren jeden Datensatz als aus einem bestimmten Standort stammend.
- ERP-Code
- Geben Sie einen ERP-Code an. Normalerweise wird ein Standortcode für Infor Factory Track in der zugrunde liegenden ERP-Software angegeben. Der ERP-Code, der in der Maske Standortparameter angegeben ist, muss dem Infor Factory Track-Standortcode, der in der ERP angegeben ist, entsprechen.
- ERP-Schicht
- Geben Sie einen ERP-Schichtcode an. Der Code gibt eine Arbeitszeittabelle (Working Time Table, WTT) an, d. h. ein allgemeiner Ganzwochen-Kalender, der im ERP-System angegeben ist.
- Gegenbuchung zulassen
- Wählen Sie diese Option aus, um eingefrorene Buchungen automatisch durch Gegenbuchung eines negativen Wertes auf null zu setzen; zum Beispiel wird eine eingefrorene Buchung von 4 Stunden durch eine automatische Buchung von -4 Stunden auf null gesetzt. Deaktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, damit ein ERP-Fehler als Antwort auf eine eingefrorene Buchung zurückgegeben wird.
- Erneute Buchung zulassen
- Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um eine erneute Buchung bearbeiteter Transaktionen in ERP zuzulassen. Deaktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, damit ein ERP-Fehler als Antwort auf erneut gebuchte Transaktionen zurückgegeben wird.
- Globales Buchen verwenden
- Wählen Sie diese Option aus, um anzugeben, wie verhindert wird, dass Datensätze gebucht werden, die eine spezifische Kombination von Mitarbeiternummer und Berichtsdatum gemeinsam haben, wenn ein oder mehrere Datensätze einen Fehler enthalten. Zum Beispiel bucht ein Mitarbeiter eine Gruppe von vier Datensätzen, von denen der dritte einen Fehler enthält. Wählen Sie Globales Buchen verwenden, um die Buchung aller vier Datensätze zu sperren. Deaktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um Datensatz 1, 2 und 4 zu buchen und nur Datensatz 3 zu blockieren.
- Start-/Endzeiten in ERP buchen
- Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um Schicht-Start- und -Endzeiten an ERP zu melden, auch wenn diese Zeiten an verschiedenen Tagen liegen. Löschen Sie dieses Feld, um Schicht-Start- und Endzeiten immer an demselben Tag entsprechend den Konfigurationseinstellungen der Schicht zu berichten.
- Zurücksetzen von verarbeiteten LuG-Daten zulassen
-
Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um Anwendern das Zurücksetzen von LuG-Daten von "Verarbeitet" auf "Übermittelt" zu erlauben.
Hinweis
- Wenn dieses Kontrollkästchen aktiviert und die Arbeitsgruppenberechtigung LuG zurücksetzen des Anwenders auf "Ja" gesetzt ist, darf der Anwender das Symbol "Zurücksetzen" in den Masken "LuG-Übersicht" und "LuG-Detail" zum Zurücksetzen der LuG-Daten von "Verarbeitet" auf "Übermittelt" verwenden. Wenn die Arbeitsgruppenberechtigung LuG zurücksetzen des Anwenders auf "Nein" gesetzt und das Symbol "Zurücksetzen" aktiv ist, wird das Zurücksetzen gestoppt und eine Meldung angezeigt, die den Anwender darauf hinweist, dass er nicht zum Zurücksetzen der LuG-Daten berechtigt ist.
- Wenn dieses Kontrollkästchen deaktiviert wird, ist das Symbol "Zurücksetzen" für die Masken "LuG-Übersicht" sowie "LuG-Detail" deaktiviert. Die Funktion ist für alle Anwender ausgeschaltet, egal welche Einstellungen der Arbeitsgruppenberichtigungen vorliegen.
- Anwesenheitstransaktionen mit zukünftigem Datum zulassen
-
Wenn dieses Kontrollkästchen aktiviert ist, können zukünftige Transaktionsdaten und -zeiten bei der Eingabe von Anwesenheiten oder Arbeitstransaktionen verwendet werden. Wenn dieses Kontrollkästchen deaktiviert wird, können nur aktuelle oder in der Vergangenheit liegende Transaktionsdaten und -zeiten verwendet werden.
Hinweis
Der Parameter beschränkt nicht die Eingabe der geplanten Abwesenheiten oder zukünftige Abwesenheitsanforderungen.
- Klicken Sie auf der Registerkarte Farben auf Farben, um ein Farbformat auszuwählen, um Feiertage zu kennzeichnen. Geben Sie eine Vordergrund- (Text-) Farbe und eine Hintergrundfarbe an, und zeigen Sie das Ergebnis im Feld Beispiel an. Klicken Sie anschließend auf Speichern und schließen.